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Alltag und Gesundheit

Eltern lehnen Betreuung ab: Was hilft?

Wenn Eltern keine Betreuung möchten

„Eine Pflegekraft? So alt bin ich doch noch gar nicht.“ Sie möchten Ihre Eltern entlasten, doch schon das Wort Betreuung löst Widerstand aus. Vielleicht liegt das daran, dass es für Eltern klingt wie: „Du kannst dein Leben nicht mehr allein meistern.“ Wer immer selbst entschieden hat, möchte auch weiterhin so wahrgenommen werden. Bei manchen Menschen daher der Vorschlag sich Unterstützung zu holen, schon wie ein Vorwurf wirken.

Wir haben ein paar Tipps gesammelt, die für Gespräche helfen können.

Fragen Sie nach dem eigentlichen Vorbehalt

„Was stört dich an der Vorstellung?“ Seien Sie offen für die Bedenken und nehmen Sie sich Zeit über diese zu sprechen. Vielleicht geht es um Privatsphäre, Kosten oder die Sorge, Entscheidungen abgeben zu müssen. Vielleicht können Sie sich die konkreten Themen auch notieren und mit einer erfahrenen und kompetenten Beraterin von BetreuungPlus mögliche Lösungsansätze besprechen.

Zeigen Sie auf, was sich durch eine Betreuungskraft verbessern kann

Legen sie den Fokus nicht auf das, was derzeit nicht klappt, sondern auf das, was besser sein könnte. Zeigen Sie die Vorteile und Verbesserungen auf. Beziehen Sie sich auf die Themen, bei denen Sie offene Türen einrennen. Vielleicht macht der Vater die Wäsche nicht mehr gerne, eine Betreuungskraft kann die Lösung sein. Oder die Mutter fühlt sich oft alleine und eine Betreuungskraft könnte mit ihr Spiele spielen und sie müsste nicht alleine essen.

Annehmen dürfen statt nicht mehr können

Unterstützung darf den Alltag angenehmer machen, auch wenn vieles noch allein gelingt. Knüpfen Sie an etwas an, das Ihren Eltern wichtig ist:

„Du kochst gern. Wäre es angenehm, wenn jemand die schweren Einkäufe übernimmt und du entscheidest, was auf den Tisch kommt?“

„Welche Aufgabe würdest du gern abgeben, damit mehr Zeit für deinen Garten bleibt?“

So sprechen Sie über einen persönlichen Gewinn. Ihre Eltern müssen dafür nicht erst eingestehen, dass sie etwas nicht mehr schaffen.

Gesellschaft braucht keinen Bedarf an Körperpflege

Vielleicht klappt das Waschen und Anziehen problemlos. Trotzdem wäre jemand willkommen, der beim Kochen hilft, mit zum Markt geht oder Zeit für Gespräche hat. Fragen Sie konkret: „Hättest du Freude an einer Begleitung für deine Spaziergänge?“

„Gesellschafterin“ oder „Unterstützung im Haushalt“ können solche Wünsche treffend beschreiben. Die Begriffe sollten zu den tatsächlichen Aufgaben passen. Wir haben geschulte Betreuungskräfte, die genau darauf spezialisiert sind, mit feinen Antennen spüren, wieviel Nähe grade gut tut und sich auch in gehobenerer Gesellschaft adäquat zu bewegen wissen.

Mitbestimmung konkret machen

Halten Sie gemeinsam fest: Was möchte ich selbst übernehmen? Wobei wäre Entlastung willkommen? Wann wünsche ich Gesellschaft, wann Zeit für mich? Auch Aufgaben, Kosten und die Auswahl der Person gehören offen besprochen.

Ein erstes Gespräch darf ohne Entscheidung enden. Fragen Sie lieber, ob Sie später noch einmal darüber sprechen dürfen, statt auf ein sofortiges Ja zu drängen.

Wir hören Ihnen zu

Sie wünschen sich Unterstützung, die Ihre Eltern annehmen können? Bei BetreuungPlus besprechen wir gemeinsam, welche Begleitung zu ihren Wünschen und ihrem Alltag passt – auch wenn Gesellschaft und Haushalt im Vordergrund stehen.

Rufen Sie uns an: 0911 14 88 61 100. Oder lesen Sie hier, wie Betreuung zu Hause ablaufen kann.

Autor:
Jenny Otto

https://www.betreuungplus.de/wp23/wp-content/uploads/beitrag1.png 598 896 tim https://www.betreuungplus.de/wp23/wp-content/uploads/logo-betreuungplus-pflege-mit-respekt-1.png tim2026-10-01 12:02:222026-10-01 12:05:15Eltern lehnen Betreuung ab: Was hilft?

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