Zuschüsse für die Pflege zuhause – was Ihnen 2026 zusteht
Wenn ein Mensch plötzlich oder schleichend pflegebedürftig wird, verändert sich vieles. Für Betroffene genauso wie für Angehörige. Neben der emotionalen Belastung kommen oft ganz praktische Sorgen hinzu: Wie lässt sich die Pflege zuhause organisieren? Wie bleibt das eigene Zuhause sicher? Und vor allem: Wie sollen all die Kosten getragen werden?
Es gibt auch 2026 zahlreiche Zuschüsse und finanzielle Hilfen, die genau hier unterstützen sollen. Leider bleiben viele dieser Leistungen ungenutzt – nicht, weil man keinen Anspruch hätte, sondern weil sie schlicht nicht bekannt sind. Dieser Überblick soll Ihnen helfen, das zu ändern.
Pflegegeld 2026: Monatliche Unterstützung für die häusliche Pflege
Wenn Sie einen Angehörigen zuhause pflegen oder selbst Pflege benötigen, haben Sie ab Pflegegrad 2 Anspruch auf Pflegegeld. Dieses wird monatlich ausgezahlt und ist nicht zweckgebunden. Das bedeutet: Sie entscheiden selbst, wofür Sie es verwenden.
Je nach Pflegegrad beträgt das Pflegegeld aktuell:
- 347 Euro bei Pflegegrad 2
- 599 Euro bei Pflegegrad 3
- 800 Euro bei Pflegegrad 4 und
- 990 Euro bei Pflegegrad 5.
Dieses Geld kann zum Beispiel helfen, eine Betreuungskraft zu finanzieren oder kleine Entlastungen im Alltag zu schaffen.
Viele Familien empfinden das Pflegegeld nicht nur als finanzielle Hilfe, sondern auch als Anerkennung für das, was sie täglich leisten.
Entlastungsbetrag: Kleine Hilfe, große Wirkung
Schon ab Pflegegrad 1 steht Ihnen zusätzlich ein Entlastungsbetrag von 131 Euro pro Monat zu. Dieser Betrag wird häufig nicht genutzt – und genau das ist schade, denn er kann den Alltag spürbar erleichtern.
Der Entlastungsbetrag kann zum Beispiel für eine stundenweise Haushaltshilfe, Unterstützung beim Putzen oder für Begleitung im Alltag eingesetzt werden. Wichtig zu wissen: Nicht genutzte Beträge verfallen nicht sofort. Sie können angespart und noch bis zum 30. Juni des folgenden Jahres verwendet werden.
Gerade für pflegende Angehörige kann dieser Zuschuss eine kleine, aber sehr wertvolle Atempause bedeuten.
Zuschuss für ein altersgerechtes Zuhause: Bis zu 4.180 Euro
Ein sicheres Zuhause ist die Grundlage dafür, möglichst lange selbstbestimmt leben zu können. Deshalb unterstützt die Pflegekasse sogenannte wohnumfeldverbessernde Maßnahmen.
Ab Pflegegrad 1 haben Sie Anspruch auf einen Zuschuss von bis zu 4.180 Euro.
Umbau im Badezimmer
Mit dem Zuschuss für altersgerechtes Wohnen können zum Beispiel Änderungen im Bad, rutschfeste Böden, Haltegriffe oder der Umbau von der Badewanne zur ebenerdigen Dusche finanziert werden. In vielen Fällen lassen sich diese Maßnahmen mit dem Zuschuss vollständig abdecken.
Barrierefrei mit Treppenlift
Treppen werden mit zunehmendem Alter oder bei körperlichen Einschränkungen schnell zu einem Risiko. Ein Treppenlift kann hier entscheidend dazu beitragen, Stürze zu vermeiden und die Mobilität im eigenen Zuhause zu erhalten.
Ob gerade oder kurvige Treppe, innen oder außen – in vielen Fällen lässt sich eine passende Lösung finden. Auch hierfür kann der Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen genutzt werden. Für viele Menschen ist ein Treppenlift nicht nur ein technisches Hilfsmittel, sondern ein Stück zurückgewonnene Freiheit.
Unser Tipp: Zuschuss kombinieren
Leben mehrere Pflegebedürftige in einem Haushalt, kann dieser Zuschuss kombiniert werden. So können bei zwei anspruchsberechtigten Personen bereits 8.360 Euro zur Verfügung stehen, bei mehreren sogar bis zu 16.720 Euro.
So beantragen Sie den Zuschuss zur wohnumfeldverbessernden Maßnahme
Ob Bad-Umbau oder Treppenlift, wenn Sie wissen, welche Maßnahme Sie sich wünschen, können Sie einfach ein Angebot einholen, dieses bei der Pflegekasse gemeinsam mit einem formlosen Anschreiben einreichen und dann mit dem Umbau beginnen, sobald der Zuschuss genehmigt wurde. Bei Fragen dazu, hilft Ihnen die Pflegekasse gerne weiter.
Hilfsmittel, die den Alltag leichter machen
Neben Geldleistungen gibt es zahlreiche Hilfsmittel, die Sicherheit und Entlastung im Alltag bringen – oft sogar kostenlos.
Ein Hausnotruf zum Beispiel gibt Pflegebedürftigen das beruhigende Gefühl, im Notfall nicht allein zu sein. Per Knopfdruck kann sofort Hilfe gerufen werden – ein großer Gewinn an Sicherheit, auch für Angehörige.
Darüber hinaus haben Menschen mit Pflegegrad Anspruch auf Pflegehilfsmittel im Wert von 42 Euro pro Monat. Dazu gehören unter anderem Einmalhandschuhe, Masken, Desinfektionsmittel und andere Produkte, die für Hygiene und Schutz in der häuslichen Pflege wichtig sind. Diese Hilfsmittel können bequem nach Hause geliefert werden.
Besonderheit für Bayern: Das Landespflegegeld
Wenn Sie oder Ihr Angehöriger in Bayern leben, gibt es eine zusätzliche Unterstützung. Pflegebedürftige mit Pflegegrad 2 oder höher erhalten einmal jährlich 1.000 Euro Landespflegegeld. Dieses wird unabhängig vom Pflegegeld gezahlt und kann frei verwendet werden.
Pflegeberatung 2026: Pflicht & Hilfe für Angehörige | Betreuungplus
Pflegeberatung: Sie sind nicht allein
Pflege kann sich manchmal wie ein Dschungel anfühlen: viele Regeln, viele Fragen – und mittendrin Sie als pflegender Angehöriger. Dazu kommt, dass bestimmte Beratungseinsätze sogar verpflichtend sind. Das klingt im ersten Moment vielleicht nach zusätzlichem Druck. Tatsächlich ist die Pflegeberatung aber etwas sehr Gutes: Sie soll Sie nicht kontrollieren, sondern unterstützen, entlasten und stärken. Sie gibt Ihnen Sicherheit, Orientierung und zeigt ganz klar: Sie müssen diesen Weg nicht allein gehen.
Warum Pflegeberatung so wichtig ist
Pflegeberatung dient der Qualitätssicherung in der häuslichen Pflege und unterstützt pflegende Angehörige ganz konkret im Alltag. Sie bietet Raum für Fragen, Unsicherheiten und Sorgen – und hilft dabei, passende Lösungen zu finden. Vor allem wenn Pflegegeld bezogen wird und kein Pflegedienst eingebunden ist, sind diese Beratungseinsätze ein wichtiger Anker.
Wie oft ist Pflegeberatung nötig?
Die Häufigkeit der Pflegeberatung richtet sich nach dem Pflegegrad:
Wichtiger Hinweis für 2026
Ab 2026 gelten zum Teil neue Regelungen: Beratungsbesuche nach § 37.3 SGB XI sind bei Pflegegeldbezug nur noch halbjährlich verpflichtend. Zusätzlich sollen Pflegeberater verstärkt über Präventionsangebote der Krankenkassen informieren – ein wichtiger Schritt, um Pflege langfristig gesünder und nachhaltiger zu gestalten.
Was passiert, wenn Fristen nicht eingehalten werden?
Die Beratung ist nicht nur eine Empfehlung, sondern bei Pflegegeldbezug verbindlich. Werden die vorgeschriebenen Fristen nicht eingehalten, kann das Pflegegeld gekürzt werden. Unser Tipp: Termine frühzeitig planen.
Der erste Beratungseinsatz findet immer persönlich zu Hause statt. Unter bestimmten Voraussetzungen sind danach auch Videoberatungen möglich.
Wer bietet Pflegeberatung an?
Es gibt verschiedene Anlaufstellen, bei denen Sie Unterstützung erhalten:
Wie finde ich einen passenden Pflegeberater?
Eine gute Möglichkeit ist die Nutzung von Datenbanken. Die Stiftung ZQP bietet eine umfassende Online-Suche für Pflegeberatungsstellen in Ihrer Nähe.
Und: Wissen ist ein entscheidender Schlüssel für mehr Sicherheit im Pflegealltag.
Das Pflege ABC – Wissen, das stärkt
Über Das Pflege ABC – Online-Portal erhalten Sie kostenfrei fundiertes Wissen rund um die häusliche Pflege. Die Plattform richtet sich an pflegende Angehörige, Familien und auch an Partner und Teams aus der Betreuung.
Das Pflege ABC ist ein digitales Wissensportal mit praxisnahen Online-Kursen, entwickelt gemeinsam mit Fachleuten aus Pflege, Medizin, Recht und Psychologie. Es unterstützt Pflegende in allen Lebensphasen – verständlich, alltagsnah und stärkend.
Die Kurse (häufig durch die Pflegekasse finanziert) behandeln unter anderem:
Die Videos sind leicht verständlich aufbereitet und können Familien, ebenso wie den Betreuungskräften helfen. Wenn Sie mit einer Betreuungskraft zu Hause leben, können Sie die Videos zusammen schauen und so ein gemeinsames Verständnis und mehr Sicherheit im Alltag stärken.
Auch zur Weiterbildung innerhalb von Pflegeteams können die Videos des Pflege ABCs eine gute Unterstützung sein.
Hier können Sie sich kostenfrei registrieren und vom Expertenwissen profitieren: https://www.betreuungplus.de/pflege-abc-reg/
Zuschüsse für die Pflege zuhause – was Ihnen 2026 zusteht
Zuschüsse für die Pflege zuhause – was Ihnen 2026 zusteht
Wenn ein Mensch plötzlich oder schleichend pflegebedürftig wird, verändert sich vieles. Für Betroffene genauso wie für Angehörige. Neben der emotionalen Belastung kommen oft ganz praktische Sorgen hinzu: Wie lässt sich die Pflege zuhause organisieren? Wie bleibt das eigene Zuhause sicher? Und vor allem: Wie sollen all die Kosten getragen werden?
Es gibt auch 2026 zahlreiche Zuschüsse und finanzielle Hilfen, die genau hier unterstützen sollen. Leider bleiben viele dieser Leistungen ungenutzt – nicht, weil man keinen Anspruch hätte, sondern weil sie schlicht nicht bekannt sind. Dieser Überblick soll Ihnen helfen, das zu ändern.
Pflegegeld 2026: Monatliche Unterstützung für die häusliche Pflege
Wenn Sie einen Angehörigen zuhause pflegen oder selbst Pflege benötigen, haben Sie ab Pflegegrad 2 Anspruch auf Pflegegeld. Dieses wird monatlich ausgezahlt und ist nicht zweckgebunden. Das bedeutet: Sie entscheiden selbst, wofür Sie es verwenden.
Je nach Pflegegrad beträgt das Pflegegeld aktuell:
Dieses Geld kann zum Beispiel helfen, eine Betreuungskraft zu finanzieren oder kleine Entlastungen im Alltag zu schaffen.
Viele Familien empfinden das Pflegegeld nicht nur als finanzielle Hilfe, sondern auch als Anerkennung für das, was sie täglich leisten.
Entlastungsbetrag: Kleine Hilfe, große Wirkung
Schon ab Pflegegrad 1 steht Ihnen zusätzlich ein Entlastungsbetrag von 131 Euro pro Monat zu. Dieser Betrag wird häufig nicht genutzt – und genau das ist schade, denn er kann den Alltag spürbar erleichtern.
Der Entlastungsbetrag kann zum Beispiel für eine stundenweise Haushaltshilfe, Unterstützung beim Putzen oder für Begleitung im Alltag eingesetzt werden. Wichtig zu wissen: Nicht genutzte Beträge verfallen nicht sofort. Sie können angespart und noch bis zum 30. Juni des folgenden Jahres verwendet werden.
Gerade für pflegende Angehörige kann dieser Zuschuss eine kleine, aber sehr wertvolle Atempause bedeuten.
Zuschuss für ein altersgerechtes Zuhause: Bis zu 4.180 Euro
Ein sicheres Zuhause ist die Grundlage dafür, möglichst lange selbstbestimmt leben zu können. Deshalb unterstützt die Pflegekasse sogenannte wohnumfeldverbessernde Maßnahmen.
Ab Pflegegrad 1 haben Sie Anspruch auf einen Zuschuss von bis zu 4.180 Euro.
Umbau im Badezimmer
Mit dem Zuschuss für altersgerechtes Wohnen können zum Beispiel Änderungen im Bad, rutschfeste Böden, Haltegriffe oder der Umbau von der Badewanne zur ebenerdigen Dusche finanziert werden. In vielen Fällen lassen sich diese Maßnahmen mit dem Zuschuss vollständig abdecken.
Barrierefrei mit Treppenlift
Treppen werden mit zunehmendem Alter oder bei körperlichen Einschränkungen schnell zu einem Risiko. Ein Treppenlift kann hier entscheidend dazu beitragen, Stürze zu vermeiden und die Mobilität im eigenen Zuhause zu erhalten.
Ob gerade oder kurvige Treppe, innen oder außen – in vielen Fällen lässt sich eine passende Lösung finden. Auch hierfür kann der Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen genutzt werden. Für viele Menschen ist ein Treppenlift nicht nur ein technisches Hilfsmittel, sondern ein Stück zurückgewonnene Freiheit.
Unser Tipp: Zuschuss kombinieren
Leben mehrere Pflegebedürftige in einem Haushalt, kann dieser Zuschuss kombiniert werden. So können bei zwei anspruchsberechtigten Personen bereits 8.360 Euro zur Verfügung stehen, bei mehreren sogar bis zu 16.720 Euro.
So beantragen Sie den Zuschuss zur wohnumfeldverbessernden Maßnahme
Ob Bad-Umbau oder Treppenlift, wenn Sie wissen, welche Maßnahme Sie sich wünschen, können Sie einfach ein Angebot einholen, dieses bei der Pflegekasse gemeinsam mit einem formlosen Anschreiben einreichen und dann mit dem Umbau beginnen, sobald der Zuschuss genehmigt wurde. Bei Fragen dazu, hilft Ihnen die Pflegekasse gerne weiter.
Hilfsmittel, die den Alltag leichter machen
Neben Geldleistungen gibt es zahlreiche Hilfsmittel, die Sicherheit und Entlastung im Alltag bringen – oft sogar kostenlos.
Ein Hausnotruf zum Beispiel gibt Pflegebedürftigen das beruhigende Gefühl, im Notfall nicht allein zu sein. Per Knopfdruck kann sofort Hilfe gerufen werden – ein großer Gewinn an Sicherheit, auch für Angehörige.
Darüber hinaus haben Menschen mit Pflegegrad Anspruch auf Pflegehilfsmittel im Wert von 42 Euro pro Monat. Dazu gehören unter anderem Einmalhandschuhe, Masken, Desinfektionsmittel und andere Produkte, die für Hygiene und Schutz in der häuslichen Pflege wichtig sind. Diese Hilfsmittel können bequem nach Hause geliefert werden.
Besonderheit für Bayern: Das Landespflegegeld
Wenn Sie oder Ihr Angehöriger in Bayern leben, gibt es eine zusätzliche Unterstützung. Pflegebedürftige mit Pflegegrad 2 oder höher erhalten einmal jährlich 1.000 Euro Landespflegegeld. Dieses wird unabhängig vom Pflegegeld gezahlt und kann frei verwendet werden.
Erinnerungskiste: Weihnachten früher
Mit einfachen Dingen Erinnerungen teilen und Nähe schaffen
Kategorie: Alltag & Beschäftigung (und: Demenz verstehen & begleiten)
Nehmen Sie alte Fotos, ein Stück Stoff, eine Christbaumkugel aus alten Zeiten oder ein Plätzchenrezept. Wunderbar für Gespräche und gemeinsame Momente.
Die Erinnerungskiste kann über die Adventszeit hinweg immer wieder ergänzt werden. Auch kleine Alltagsgegenstände wie ein alter Schlüssel, ein handgeschriebener Zettel oder ein Geschenkband aus früheren Jahren können wertvolle Gesprächsanlässe sein. Häufig entstehen dabei Erzählungen, die sonst vielleicht nie ausgesprochen worden wären – über frühere Weihnachtsfeste, besondere Menschen oder ganz einfache, aber prägende Momente.
Aufruf an unsere Leser:innen:
Viele dieser Erinnerungen sind so berührend, dass sie auch anderen Mut machen oder ein Lächeln schenken können.
Wenn Sie eine besondere Weihnachtsgeschichte, eine Erinnerung oder einen kleinen Moment aus Ihrem Pflegealltag teilen möchten, schreiben Sie uns gern:
kontakt@betreuungplus.de
Wenn Sie einverstanden sind, veröffentlichen wir Ihre Geschichte anonym oder mit Vornamen in unserem Blog – damit Erinnerungen weiterleben dürfen.
Gewürzduft-Gläser für die Adventszeit
Weihnachtsdüfte, die Erinnerungen wecken – auch bei Demenz
Kategorie: Alltag & Beschäftigung (und: Demenz verstehen & begleiten)
Mit Orangen, Zimt, Nelken und Sternanis lässt sich ein Glas füllen, das duftet wie Weihnachten. Ideal auch für Menschen mit Demenz, weil Gerüche Erinnerungen wecken.
So einfach geht’s:
Schneiden Sie Orangen in dünne Scheiben. Schon beim Schneiden der Scheiben können Sie den Duft ganz bewusst wahrnehmen und darüber sprechen. Zum Trocknen legen Sie die Orangenscheiben auf ein Backblech und lassen sie bei 80–100 °C Umluft etwa 2–3 Stunden im Ofen trocknen. Zwischendurch sollten sie gewendet werden. Die Ofentür können Sie dabei einen Spalt geöffnet lassen, damit die Feuchtigkeit entweicht.
Legen Sie die getrockneten Scheiben gemeinsam mit Zimtstangen, Nelken und Sternanis in ein Glas. Das Glas kann offen stehen oder mit einem lockeren Deckel verschlossen werden, damit der Duft sanft entweichen kann.
Weitere einfache Duft-Varianten:
Das gemeinsame Schneiden, Sortieren und Riechen ist eine ruhige Tätigkeit, die mehrere Sinne anspricht. Schon das Öffnen des Glases an einem Wintertag kann Erinnerungen an frühere Weihnachtsfeste, Backtage oder Marktbesuche wecken.
Tipp:
Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“. Wichtig ist, dass die Düfte angenehm sind und positive Gefühle auslösen. Weniger Zutaten reichen oft völlig aus. Sie können hierfür nutzen, was sie zu Hause haben. Wenn Sie zum Beispiel Orangenscheiben trocknen, können Sie gleich ein paar mehr nehmen und diese als duftende Deko für Ihr zu Hause oder als Anhänger an Geschenke nutzen.
Gesund durch den Herbst – So fördern Sie die Durchblutung im Alter
🍂 Warum die Durchblutung so wichtig ist
Der Herbst ist da – und mit ihm kühle Temperaturen, bunte Blätter und frische Luft. Gerade für ältere Menschen, die viel Zeit zuhause verbringen, ist es wichtig, die Durchblutung zu fördern, um gesund und aktiv zu bleiben. Denn nur wenn alle Körperregionen ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden, bleiben Vitalität und Gesundheit erhalten.
In diesem Beitrag erfahren Sie:
✅ Warum Bewegung so wichtig ist
✅ Wie Wärme und Bäder helfen können
✅ Welche Lebensmittel die Durchblutung stärken
🥾 Bewegung an der frischen Luft – So fördern Senior*innen im Herbst die Durchblutung
Der Herbst ist die perfekte Jahreszeit für gemütliche Spaziergänge. Die Luft ist klar, die Sonne mild – und Bewegung bringt Kreislauf und Stimmung in Schwung. Gerade ältere Menschen können mit regelmäßigen Spaziergängen im Herbst ihre Durchblutung fördern und so aktiv etwas für die Gesundheit tun.
So wirkt Bewegung auf die Durchblutung:
✅ Aktiviert Muskeln und Gefäße
✅ Verbessert die Sauerstoffversorgung im Körper
✅ Stärkt das Immunsystem
Tipps für sichere Spaziergänge:
👟 Rutschfeste Schuhe tragen
🧥 Warm kleiden (Zwiebellook)
🕒 Lieber öfter kurz als selten lang
💡 Schon 20 Minuten Gehen am Tag können die Durchblutung im Herbst fördern – besonders bei Seniorinnen und Senioren!
🦶 Wechselfußbäder im Herbst – Kleine Pflege mit großer Wirkung für die Durchblutung
Wechselfußbäder sind ein altes, aber wirksames Hausmittel zur Förderung der Durchblutung – besonders an kalten Tagen.
So geht’s:
2. Füße 3 Minuten ins warme Wasser tauchen.
3. Danach 20–30 Sekunden ins kalte Wasser.
4. Zwei- bis dreimal wiederholen, mit kaltem Wasser enden.
5. Füße gut abtrocknen und warme Socken anziehen.
Wirkung:
💧 Regt die Blutzirkulation an
💪 Entspannt die Muskulatur
🌡 Unterstützt das Immunsystem
(Hinweis: Bei Diabetes oder offenen Wunden bitte Rücksprache mit dem Arzt halten.)
🥦 Ernährung im Herbst – Mit natürlichen Lebensmitteln die Durchblutung fördern
Die richtige Ernährung kann Ihre Gefäße stärken und die Blutzirkulation verbessern.
🌿 Diese Lebensmittel helfen:
Grünes Gemüse – z. B. Brokkoli, Spinat, Grünkohl: reich an Vitamin K.
Beeren & Zitrusfrüchte – enthalten viel Vitamin C für elastische Gefäße.
Sanddorn – das heimische Superfood des Herbsts.
💡 Ein Glas Sanddornsaft täglich unterstützt Immunsystem und Durchblutung!
❤️ Fazit: Kleine Gewohnheiten – große Wirkung
Gesunde Durchblutung ist kein Zufall – sie entsteht durch tägliche, kleine Gewohnheiten:
🚶 Bewegung an der frischen Luft
🦶 Wechselbäder für warme Füße
🥗 Vitaminreiche Ernährung
Bleiben Sie aktiv, genießen Sie den Herbst und denken Sie daran:
Schon wenige Minuten bewusste Bewegung am Tag können das Wohlbefinden nachhaltig steigern.
Tipp: Sie möchten mehr praktische Anregungen für die Pflege und das Wohlbefinden Ihrer Liebsten im Alltag?
Dann stöbern Sie gern weiter in unserem Blog „Pflege & Gesundheit im Alltag“ bei BetreuungPlus.